Artgerechte Hühnerhaltung

 

Artgerechte Hühnerhaltung


 DAS NATÜRLICHE VERHALTEN VON HÜHNERN 

Unsere Haushühner stammen vom Bankiva-Huhn ab, einem Wildhuhn aus Ostasien. Trotz jahrtausendelanger Domestizierung und Leistungszucht hat sich das Verhalten der Hühner nicht grundlegend geändert. Wie das Bankiva-Huhn, so leben auch unsere Haushühner, wenn sie artgemäß gehalten werden, in kleinen Herden, die aus einer oder mehreren Hennen, Jungtieren und einem dominanten Hahn bestehen.

In der Natur hat ein Bankiva Revier einen Durchmesser von bis zu 150 m. Tagsüber sind die Tiere mit Futtersuche beschäftigt, wobei sie mit den Füßen scharrend den Boden nach Würmern und Insekten absuchen. Samen, Beeren und Früchte vervollständigen die Kost. Zum Wohlbefinden gehören Staubbaden zur Gefiederpflege und Sonnenbaden. Nachts suchen die Hühner einen erhöhten Schlafplatz in Bäumen auf.

Verwilderte Haushühner und Bankivas legen nur ein bis zwei Gelege pro Jahr. Noch in den Eiern nehmen die Küken stimmlichen Kontakt untereinander und zur Henne auf. Zehn bis vierzehn Wochen werden sie nach dem Schlüpfen von der Mutter geführt.
 

 ARTGEMÄSSE MASTTIERHALTUNG 

Eine artgemäße Masttierhaltung versucht, zumindest den wichtigsten Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden. Das fängt schon bei der Wahl der Zuchtlinie an, die nicht auf extrem schnellen Gewichtszuwachs angelegt ist. Neun Monate kann es dann dauern bis ein Masthuhn schlachtreif ist - gegenüber 5 Wochen in der 'Turbomast'. Dazu gehört die Haltung in kleinen Gruppen mit genügend Auslauf möglichst im Freien, der Platz für Scharren und Körperpflege läßt und das soziale Verhalten nicht behindert. Und schließlich sollten die Hühner auch die Möglichkeit zum Aufbaumen haben. Auf Zusatzstoffe im Futter und Verabreichung von Medikamenten kann in solchen Anlagen verzichtet werden.

Das so etwas möglich ist, beweisen einige Betriebe auch in unserer Region.

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